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Boykott der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele am 8. August 2008 in Peking


Ziel der Aktion der IGFM Sektion Schweiz ist die Organisation von originellen Protesten gegen die Missachtung der Menschenrechte durch das chinesische Regime. Es geht nicht darum, mit dem Finger auf die Sportler, die an den Spielen teilnehmen, oder auf das chinesische Volk zu zeigen; sie sind nicht verantwortlich für diese Situation. Die chinesische Regierung jedoch, das Internationale Olympische Komitee, die Partner und Sponsoren, denen es in erster Linie ums Geld geht, sollen mit dieser Aktion angesprochen werden. ...

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Deutschland / Kuba: Militante Castro-Anhänger attackieren Fernesehreporter


Der Deutschland-Korrespondent von TV Marti, Boris Luis Santa Coloma, wurde am 14. Mai Ziel tätlicher Angriffe durch militante Castro-Anhänger. Beim Versuch, während einer öffentlichen Veranstaltung in Bernau bei Berlin Filmaufnahmen zu machen, wurde er vor den Augen der dort anwesenden kubanischen und venezolanischen Diplomaten von Castro-Anhängern angegriffen. Die Diplomaten und die Mitveranstalter von "Cuba Si" und "Die Linke" schritten nicht ein, um den Reporter zu schützen. Zuvor hatte er über eine Protestveranstaltung der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) und der IGFM in Bernau berichtet, bei der sich die Teilnehmer für die Freilassung politischer Gefangenen in Kuba und Venezuela eingesetzt hatten.

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UN: Keine weiteren Menschenrechtsverletzer in den Menschenrechtsrat wählen!


Am 21. Mai wählt die UN Generalversammlung in New York 15 neue Mitglieder in den Menschenrechtsrat. Schon im Vorfeld ist klar: Menschenrechte in den einzelnen Kandidatenländern sind für die Mehrheit der Mitgliedsstaaten leider kein Kriterium. Gabun, Bahrain, Pakistan, Sri Lanka und Sambia sind ebenso ungeeignet um den Menschenrechtsrat würdig zu vertreten und die Verbesserung der Menschenrechte voranzutreiben, wie China oder Kuba, kritisiert Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM.

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Kuba: Familie bangt um das Leben von Dr. Paneque


Der kubanische Arzt und Menschenrechtsaktivist Dr. José Luis Garcia Paneque ist infolge der unmenschlichen Haftbedingungen, Schlafentzugs und mangelnder medizinischer Versorgung bis auf die Knochen abgemagert. Seine Haut ist bläulich gefärbt und der Magen berührt fast das Rückgrat, berichtete seine Mutter Moralinda Paneque in der vergangenen Nacht der IGFM. Er war im Jahr 2003 zu 24 Jahren Haft verurteilt worden, weil er sich öffentlich, friedlich für die Menschenrechte eingesetzt hatte. "Es wäre ein Zeichen der Menschlichkeit diesen schwerkranken Mann freizulassen", appellierte die IGFM an General Raul Castro.

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Kuba: Raul Castro soll zum Muttertag Ausreiseverbot für kubanische Ärztin aufheben


Die IGFM appelliert an den kubanischen Regierungschef Raul Castro, anlässlich des Muttertages am kommenden Sonntag die Ärztin Dr. Hilda Molina aus Kuba ausreisen zu lassen, um ihren in Buenos Aires lebenden Sohn und dessen Familie zu besuchen. Frau Dr. Molina ist eine der bekanntesten Bürgerrechtlerinnen Kubas und Kuratoriumsmitglied der IGFM. Dr. Molina darf seit Jahren nicht aus Kuba ausreisen. Damit soll sie gezwungen werden, ihre Kritik am Castro-Regime zu beenden und zu widerrufen. Ihr eigenes Heimatland ist für Dr. Hilda Molina zum Gefängnis geworden, kritisiert Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM.

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Tibet / VR China: Tibeterin in Haft zu Tode gefoltert


Wie der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) bekannt wurde, starb die Tibeterin Nechung am 17. April, nachdem man sie während ihrer neuntägigen Inhaftierung gefoltert hatte. Die IGFM zeigt sich zutiefst darüber besorgt, dass in den letzten Monaten immer wieder über solche Fälle aus Tibet berichtet wurde. "Dies ist der offensichtlich Beweis dafür, dass tibetische Inhaftierte in Gefängnissen von chinesischen Behörden gefoltert werden und dies nach wie vor ein gängige Praxis ist", so Karl Hafen, Geschäftsführender Vorsitzender der IGFM.

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Kuba: Journalistin darf nicht zur Preisverleihung


Yoani Sánchez, 32jährige Philologin aus Kuba, sollte am 7. Mai den "Premio Ortega y Gasset" Preis der spanischen Zeitung EL País für ihren Webblog "Generación Y" persönlich entgegen nehmen. Daraus wird nichts, denn die Castro-Regierung lässt sie nicht ausreisen. Die Preisverleihung findet ohne Frau Sánchez statt, nachdem die kubanische Regierung ihr die Ausreise verweigert hatte. Presse- und Meinungsfreiheit unterstehen immer noch großen Restriktionen. Das Ausreisverbot für Yoani Sánchez ist ein gutes Beispiel hierfür, so die IGFM.

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Simbabwe: Letzte weiße Farmer im Masvingo Gebiet von Mugabe-Veteranen belagert. Ein Hilferuf


Die Situation in Simbabwe spitzt sich dramatisch zu. Mit Blick auf die erwartete Stichwahl bedrohen Anhänger von Diktator Robert Mugabe und schüchtern unter Einsatz brutaler Gewalt jeden ein, der als Mugabe-Gegner gilt. Dies gilt nicht nur für Kandidaten und Aktivisten der oppositionellen MDC. Auch Journalisten und Kirchenvertreter sind im Visier. Besonders oft richtet sich die Gewalt gegen die wenigen im Land verbliebenen weißen Farmer und Geschäftsleute. Die IGFM erreichte soeben ein Hilferuf aus dem Masvingo-Gebiet im Südosten von Simbabwe, der deren lebensbedrohliche Situation dokumentiert.

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Pedro Pablo Alvarez Ramos: "Vielleicht wird man mit dieser Kraft geboren". IGFM-Interview


Im März 2003 war Pedro Pablo Alvarez Ramos wegen seiner Tätigkeit in der unabhängigen Gewerkschaft Consejo unitario De Los Trabajadores zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Als einer von vier politischen Gefangenen wurde er anlässlich des Amtsamtritts von Raul Castro entlassen und nach Spanien ausgewiesen. Am 19. März 2008 berichtete der ehemalige politische Gefangene als Gast bei der Jahreshauptversammlung der IGFM von seinem Schicksal und von Möglichkeiten, die Lage der Kubaner zu verbessern.

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Pakistan: Zehn Jahre nach Fanal des katholischen Bischofs in Faisalabad


Vor zehn Jahren, am 6. Mai 1998, erschoss sich Bischof John Joseph von Faisalabad vor dem Gerichtshof der Stadt Sahiwal aus Protest gegen den wiederholten Missbrauch des pakistanischen Blasphemiegesetzes und die Unterdrückung der religiösen Minderheiten in der Islamischen Republik Pakistan. Die IGFM nimmt den zehnten Jahrestag des Fanals zum Anlass, auf den fortgesetzten Missbrauch des Blasphemie-Gesetzes und die zahlreichen unschuldigen Opfe