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Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
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| | USA / VR China: Bush-Administration legt Berufung gegen Freilassung von Uiguren ein | | Ein amerikanisches Bundesgericht hat am 8. Oktober 2008 entschieden, die Freilassung von 17 Uiguren aus dem Militärgefängnis von Guantanamo Bay aufzuhalten, nachdem die Bush-Administration Berufung gegen das Urteil des Amtsrichters Ricardo Urbina einlegte. Urbina hatte am 7. Oktober die Freilassung der Uiguren angeordnet. Der Amtsrichter begründete sein Urteil damit, dass eine weitere Inhaftierung gegen das Gesetz verstoße, da die amerikanische Verfassung eine unbegründete unbegrenzte Haft verbiete. Außerdem lägen keinerlei Beweise dafür vor, dass die Gefangenen "feindliche Kämpfer" seien. Die IGFM verurteilt das Verhalten der Bush-Administration und fordert die sofortige Freilassung der Uiguren.
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| | Russland: Mord an Journalistin Anna Politkowskaja vor Militärgericht | | Zwei Jahre nach dem Mord an der russischen Journalistin Anna Politkowskaja erinnert die IGFM daran, dass sich der Auftragskiller noch immer auf freiem Fuß und seine Auftragsgeber im Dunkeln befinden. Die mutige Kritikerin des damaligen russischen Präsidenten Wladimir Putin wurde an dessen Geburtstag, am 7. Oktober 2006 im Eingang ihres Wohnhauses erschossen. Sie war eine der wenigen Journalisten, die kompromisslos über Putins blutigen Feldzug gegen das nach Unabhängigkeit strebende Tschetschenien berichtete. Das Moskauer Militärgericht wurde am 2. Oktober 2008 mit der Verhandlung beauftragt, was auf einen Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit hindeutet.
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| | VR China: Tom-Skype zensiert und speichert Sofortnachrichten | | Laut Bericht der kanadischen interdisziplinären Forschungsgruppe "Citizen Lab" von Anfang Oktober 2008 zensiert der chinesische Skype-Partner Tom Online nicht nur die Sofortnachrichten seiner User, sondern archiviert sie in ungesicherten Datenbanken, die für jedermann zugänglich sind. Skype hat sich nun bei seinen Nutzern für das Sicherheitsrisiko entschuldigt. Die IGFM kritisiert, dass Firmen wie Skype sich zum Schaden ihrer Kunden freiwillig der chinesischen Zensur unterwerfen.
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