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Kuba: Verhafteter Punkrocker morgen vor Gericht


Der am Montag "zur Prävention" verhaftete Sänger Gorki Águila, Frontmann der für regimekritische Texte bekannten kubanischen Punkrock-Band "Porno Para Ricardo", wird schon am morgigen Freitag vor Gericht gestellt. Die IGFM kritisiert das eilige Vorgehen der kubanischen Justiz, die es der Familie und der kubanischen Menschenrechtskommission (NGO) kaum möglich macht, einen Anwalt zu finden, der Águila am Freitag vertreten könnte. Dem Sänger droht eine Freiheitsstrafe von bis zu vier Jahren wegen "potentieller Gefährdung der Gesellschaft". Für heute Mittag haben die übrigen Bandmitglieder auf ihrer Website angekündigt, ein Konzert auf Havannas bekannter Uferstraße Malecón zu veranstalten.

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VR China: Bischof Jia Zhiguo erneut verhaftet


Jia Zhiguo, Bischof der nichtregistrierten römisch-katholischen Kirche in Zhengding, Hebei, wurde von chinesischen Sicherheitskräften erneut verhaftet. Die Festnahme erfolgte am Sonntag, den 24. August, gegen 10:45 Uhr Pekinger Zeit.  Sechs Regierungsbeamte nahmen in der Kathedrale 'Christus der König' in Wu Qiu Bischof Jia fest. So weit der IGFM bekannt, war dies seit 2004 das 12. Mal, dass Bischof Jia von den chinesischen Behörden festgenommen wurde.

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Kuba: Punkrocker wegen Regimekritik verhaftet


Gorki Águila, Sänger und Frontmann der für regimekritische Texte bekannten kubanischen Punkrock-Band "Porno Para Ricardo" wurde am Montag (25. August) in seiner Wohnung in Havanna verhaftet. Eine Straftat hat der Musiker nicht begangen, seine Festnahme geschah rein "vorsorglich zur Prävention einer zukünftigen Gefährdung der Gesellschaft". "Für 'angebliche Gefährlichkeit' ist in Kuba eine Haftstrafe von ein bis zu vier Jahren möglich", erklärte Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM. Lessenthin wies darauf hin, dass solch eine willkürliche Inhaftierung gegen mehrere Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen verstößt.

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Tibet / VR China: Tibetischer Dokumentarfilmer verhaftet und verschwunden


Zwei Tibeter hatten von Oktober 2007 bis März 2008 über 100 Interviews zu Themen "chinesische Herrschaft in Tibet", "Olympische Spiele" und "Dalai Lama" mit Tibetern gedreht. Kurz nachdem die Aufnahmen am 10. März dieses Jahres in die Schweiz gebracht werden konnten, wurden der Dokumentarfilmer, Dhondup Wangchen, und sein Helfer, der Mönch Golog Jigme, von chinesischen Sicherheitskräften verhaftet. Danach verliert sich ihre Spur. Die IGFM fordert Aufklärung über den Verbleib und die sofortige Freilassung von Dhondup Wangchen und Golog Jigme.

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Olympia in Peking  -  IGFM-Wanderausstellung "Discover the real China" informiert über die Menschenrechtslage im Olympialand


Aus Anlass der Olympischen Spiele in der VR China informiert die IGFM durch ihre Wanderausstellung "Discover the real China" über Zwangsarbeit, Unterdrückung von ethnischen und religiösen Minderheiten im Olympialand 2008 und wirbt für den Einsatz für politische Gefangene und Bürgerrechtler. Ziel der Ausstellung ist, nicht nur über die Menschenrechtssituation in der VR China aufzuklären, sondern auch möglichst viele Menschen zu bewegen, ihre Fernsehgeräte während der gesamten Olympischen Spiele ausgeschaltet zu lassen, um so ihrem Protest gegen die herrschenden Zustände in China Ausdruck zu verleihen.

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"Gefangener des Monats August 2008" - Chinesischer Rechtsanwalt Gao Zhisheng


Den chinesischen Rechtsanwalt Gao Zhisheng (44 J.) haben die IGFM und die Evangelische Nachrichtenagentur idea als "Gefangenen des Monats August" benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen. Gao Zhisheng war am 22. September 2007 in Peking festgenommen worden. Seither wird er an einem unbekannten Ort gefangen gehalten. Die IGFM ruft dazu auf, in Briefen an den chinesischen Staatspräsidenten Hu Jintao um die umgehende Freilassung des Häftlings zu bitten. Die Inhaftierung von Christen und Gewissensgefangenen stehe in krassem Widerspruch zu einem Land, das mit der Ausrichtung der Olympischen Spiele das Ansehen der Weltöffentlichkeit gewinnen wolle.

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