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Kuba: Raul Castro soll zum Muttertag Ausreiseverbot für kubanische Ärztin aufheben


Die IGFM appelliert an den kubanischen Regierungschef Raul Castro, anlässlich des Muttertages am kommenden Sonntag die Ärztin Dr. Hilda Molina aus Kuba ausreisen zu lassen, um ihren in Buenos Aires lebenden Sohn und dessen Familie zu besuchen. Frau Dr. Molina ist eine der bekanntesten Bürgerrechtlerinnen Kubas und Kuratoriumsmitglied der IGFM. Dr. Molina darf seit Jahren nicht aus Kuba ausreisen. Damit soll sie gezwungen werden, ihre Kritik am Castro-Regime zu beenden und zu widerrufen. Ihr eigenes Heimatland ist für Dr. Hilda Molina zum Gefängnis geworden, kritisiert Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM.

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Tibet / VR China: Tibeterin in Haft zu Tode gefoltert


Wie der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) bekannt wurde, starb die Tibeterin Nechung am 17. April, nachdem man sie während ihrer neuntägigen Inhaftierung gefoltert hatte. Die IGFM zeigt sich zutiefst darüber besorgt, dass in den letzten Monaten immer wieder über solche Fälle aus Tibet berichtet wurde. "Dies ist der offensichtlich Beweis dafür, dass tibetische Inhaftierte in Gefängnissen von chinesischen Behörden gefoltert werden und dies nach wie vor ein gängige Praxis ist", so Karl Hafen, Geschäftsführender Vorsitzender der IGFM.

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Kuba: Journalistin darf nicht zur Preisverleihung


Yoani Sánchez, 32jährige Philologin aus Kuba, sollte am 7. Mai den "Premio Ortega y Gasset" Preis der spanischen Zeitung EL País für ihren Webblog "Generación Y" persönlich entgegen nehmen. Daraus wird nichts, denn die Castro-Regierung lässt sie nicht ausreisen. Die Preisverleihung findet ohne Frau Sánchez statt, nachdem die kubanische Regierung ihr die Ausreise verweigert hatte. Presse- und Meinungsfreiheit unterstehen immer noch großen Restriktionen. Das Ausreisverbot für Yoani Sánchez ist ein gutes Beispiel hierfür, so die IGFM.

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Simbabwe: Letzte weiße Farmer im Masvingo Gebiet von Mugabe-Veteranen belagert. Ein Hilferuf


Die Situation in Simbabwe spitzt sich dramatisch zu. Mit Blick auf die erwartete Stichwahl bedrohen Anhänger von Diktator Robert Mugabe und schüchtern unter Einsatz brutaler Gewalt jeden ein, der als Mugabe-Gegner gilt. Dies gilt nicht nur für Kandidaten und Aktivisten der oppositionellen MDC. Auch Journalisten und Kirchenvertreter sind im Visier. Besonders oft richtet sich die Gewalt gegen die wenigen im Land verbliebenen weißen Farmer und Geschäftsleute. Die IGFM erreichte soeben ein Hilferuf aus dem Masvingo-Gebiet im Südosten von Simbabwe, der deren lebensbedrohliche Situation dokumentiert.

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Pedro Pablo Alvarez Ramos: "Vielleicht wird man mit dieser Kraft geboren". IGFM-Interview


Im März 2003 war Pedro Pablo Alvarez Ramos wegen seiner Tätigkeit in der unabhängigen Gewerkschaft Consejo unitario De Los Trabajadores zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Als einer von vier politischen Gefangenen wurde er anlässlich des Amtsamtritts von Raul Castro entlassen und nach Spanien ausgewiesen. Am 19. März 2008 berichtete der ehemalige politische Gefangene als Gast bei der Jahreshauptversammlung der IGFM von seinem Schicksal und von Möglichkeiten, die Lage der Kubaner zu verbessern.

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Pakistan: Zehn Jahre nach Fanal des katholischen Bischofs in Faisalabad


Vor zehn Jahren, am 6. Mai 1998, erschoss sich Bischof John Joseph von Faisalabad vor dem Gerichtshof der Stadt Sahiwal aus Protest gegen den wiederholten Missbrauch des pakistanischen Blasphemiegesetzes und die Unterdrückung der religiösen Minderheiten in der Islamischen Republik Pakistan. Die IGFM nimmt den zehnten Jahrestag des Fanals zum Anlass, auf den fortgesetzten Missbrauch des Blasphemie-Gesetzes und die zahlreichen unschuldigen Opfer in den Gefängnissen, in Isolierhaft und in Todeszellen aufmerksam zu machen. Gleichzeitig fordert sie die bedingungslose Abschaffung des auf den Tag genau 22 Jahre alten § 295 C des pakistanischen Strafrechts, der für die Beleidigung des Propheten Mohammed die Todesstrafe vorsieht.

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Internationaler Tag der Pressefreiheit: Verfolgung und Drangsalierung von Journalisten in zahlreichen Staaten


Anlässlich des Internationalen Tages der Pressefreiheit dokumentiert die IGFM die Verfolgung und Drangsalierung von Journalisten in zahlreichen Staaten. Die IGFM möchte insbesondere auf die dramatische Entwicklung in der VR China und in Burma, sowie über die wachsende Unterdrückung der Berichterstatter in Kuba, Vietnam, Ägypten und dem Iran hinweisen.

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VR China erpresst Weltgesundheitsorganisation


Die Informationsabteilung der Vereinten Nationen verweigert taiwanesischen Journalisten seit 2004 Presseausweise und damit die Akkreditierung für die Weltgesundheitsversammlung (WHA). Der Grund: Taiwan ist auf Druck der Volksrepublik China nicht mehr Mitgliedsstaat der Vereinten Nationen und der Weltgesundheitsorganisation WHO.

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Kuba: Menschenrechtsanwalt seit fünf Jahren in Haft


Der kubanische Rechtsanwalt Rolando Jiménez Pozada von der Pinieninsel ist seit über fünf Jahren in politischer Haft im Gefängnis El Guayabo. Sein Verbrechen: Er hat sich öffentlich für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit eingesetzt. Obwohl die kubanische Regierung Ende Februar dieses Jahres zwei internationale Menschenrechtsabkommen unterzeichnet hat, bleiben politisch motivierte Haft und Misshandlungen von politischen Gefangenen auf Kuba an der Tagesordnung. Pozada ist einer der politischen Gefangen, die durch das politische Patenschaftsprogramm der IGFM unterstützt werden. Für Rolando Pozada setzen sich die Bundestagsabgeordnete Ute Granold MdB, der EU-Parlamentarier Michael Gahler MdEP und die hessische Sozialministerin Silke Lautenschläger MdL ein.

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SR Vietnam: Erneut Dissidenten zu langjähriger Haft verurteilt


Im Vorfeld des olympischen Fackellaufs in Vietnam wurden wegen "Propaganda gegen den Sozialistischen Staat Vietnam" drei Dissidenten - Pham Ba Hai, Nguyen Ngoc Quang und Vu Hoang Hai - vom Volksgerichtshof der Ho Chi Minh Stadt am 25. April 2008 zu insgesamt zehn Jahren Haft und sechs Jahren Hausarrest verurteilt. Erneut wird gegen Dissidenten in Vietnam unter Ausschluss der Öffentlichkeit gerichtet, trotz eines kürzlich von Vietnam mit Deutschland geschlossenen Abkommens über den Rechtsstaatsdialog, so die Kritik der IGFM.

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